Murillo

Murillo

Sevillanischer Barock.

Murillo

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Zwischen dem späten 16. und dem ganzen 17. Jahrhundert war Sevilla eine der Kunsthauptstädte Europas. Drei Namen bleiben: Diego Velázquez, hier 1599 geboren, bei Pacheco ausgebildet, ehe er als Hofmaler Philipps IV. nach Madrid ging; Francisco de Zurbarán, Maler der Klöster, mit trockener, fast fotografischer Licht; Bartolomé Esteban Murillo, der die süße Madonnenmiene und die Straßenkinder prägte, gestorben 1682 nach einem Gerüststurz in Cádiz. Neben ihnen arbeiteten Bildhauer wie Juan Martínez Montañés — dessen Christusfiguren noch in der Karwoche mitgehen — und Pedro Roldán. Tipp: Museo de Bellas Artes im ehemaligen Merced-Kloster (eines der besten Spaniens), dann Kirche des Hospital de la Caridad, wo Murillo ganze Zyklen für die Armen malte, zum Schluss Hospital de los Venerables. Ein Nachmittag genügt für ein volles Bild des sevillanischen Goldenen Zeitalters.

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